Weiter zum Inhalt

Kerzen in der Nacht – Festival junger Künstler Bayreuth

Obwohl von der Interpretation Alter Musik kommend findet sich Irena Troupowá im Kunstlied der Modernen wunderbar zurecht. Mit einem ebenso klaren wie ausdrucksstarken Stimmvolumen meisterte sie diesen anspruchsvollen und nahezu zweistündigen Konzertabend bravourös. Das Zusammenspiel mit dem erstklassigen Pianisten Jan Dušek gelang über die gesamte Konzertdauer hervorragend.

Redaktion, Der Neue Wiesentbote, 21. 8. 2017.

Die Rezension finden Sie in ganzer Länge hier.

Konzertabend zur deutsch-tschechischen Völkerverständigung: Musikalisches Lichtermeer

Eine Auswahl lieblicher Volkslieder und Tänze aus Schlesisch-Tschechien beschloss die Programmvielfalt. Heimatgefühle als Inspirationsquelle verbanden sich mit einer einzigartigen Folkloresammlung des Komponisten Erwin Schulhoff. Irena Troupová verstand es, diese Klangwelten mit emotionaler Tiefe wirkungsvoll im Rahmen eines faszinierenden Gesamtwerkes zu vereinen. “Drei jiddische Lieder – Brezulinka Op. 53” des Komponisten Viktor Ullmann verliehen der lyrischen Atmosphäre zusätzlichen Glanz. Bei solch famoser Gesangs- und Musizierkunst waren die stürmisch geforderten Zugaben Pflicht. PHDr. Magdalena Zivná hatte die Besucher zu Beginn des Konzertes in das Thema des stillen Widerstandes eingeführt.

Robert Dotzauer, onetz.de, 20. 8. 2017.

Die Rezension finden Sie in ganzer Länge hier.

Veranstalter versprachen nicht zu viel

Konzertreihe für verfemte Musik fand zum zweiten Mal in Siebenbürgen statt

Die Prager Sängerin Irena Troupova lotete mit ihrer wundervollen Stimme tatsächlich Tiefen aus und kitzelte Sterne. Die Veranstalterder zweiten Konzertreihe für verfemte Musik hatten nicht zu vielversprochen. Sie hatten sich auch diesmal viel vorgenommen und könnenauf eine erfolgreiche Zeit in Siebenbürgen zurückblicken…

Hermannstädter Zeitung, 5. Oktober 2012

Drei Wochen MUZICA SUPRIMATA

(…) Gebannt hört man zu, wenn Irena Troupová Lieder von Viktor Ullmann, Norbert von Hannenheim und Philip Herschkowitsch singt. Zu bewundern sind die Sprünge von den höchsten Tönen zu den grundtiefen, die sie nicht nur ungetrübt, sondern auch noch textverständlich vortrug. Unterstützt, gestützt wurde sie dabei durch den Pianisten Jan Dušek. Blankpolierte Juwelen der Tonkunst. “Athenäumswürdig”, wie sich derBukarester Musikkritiker Dumitru Avakian dazu äußerte. Encore, “rein fürs Herz”, waren ihre Zugaben, “Lieder aus Teschen”, Volkslieder, die von Erwin Schulhoff mit Kunst aufbereitet, nichts als das pure Vergnügen sind und sich dazu eignen, auf dem Heimweg nachgeträllert zu werden – was auch geschah.

Siebenbürgische Zeitung, 31. Oktober  2012